Und so kommt das Tausendjährige Gottesreich nicht irgend äußerlich beschaulich, sondern ganz still und prunklos in den Herzen der Menschen, die eines guten Willens sind. Frage auch nicht wann und wie? - Denn die Ankunft des "Tausendjährigen Gottesreichs" ist die allzeitige und stets gleiche, volle Wiedergeburt des menschlichen Geistes. Der gefesselte Drache sind die gezähmten Gelüste des Fleisches. - Und die kurze, einmalige und letzte Freilassung desselben ist die endliche Ablegung des Fleisches, die so manchen Geiste denn doch noch immer das ist, was da ist das Verlassen einer Wohnung, deren jemand sich längere Zeit bedient hat. [HG.0 2_ 50.12.27,05]